Nein zu Artikel 13

An sich bin ich kein Mensch, der Politik in der Öffentlichkeit – vor allem im Internet – großartig anspricht. Hier und da ein paar Themen welche politisch übergreifen, aber sonst weitestgehend außen vor. Ein Thema beschäftigt mich jedoch schon sehr lange und darüber habe ich auch ein wenig berichtet – Artikel 13.

Um es grob anzusprechen: wenn Artikel 13 mit dem aktuellen Stand in Kraft tritt, wird sich das Internet stark verändern. Hauptsächlich geht es hier um das Thema Uploadfilter und dass nicht der Nutzer bei Urheberrechtsverstößen haftet, sondern die Plattform. Um den Vorzugreifen sollen Plattformen noch vor dem Upload überprüfen, ob die Daten Urheberrechtlich geschützt sind. Dies kann entweder manuell erfolgen (nur in sehr kleinen Projekten möglich) oder – und darauf wird es hinauslaufen – über die genannten Uploadfilter.

YouTube sein Content-ID System beweist allerdings, dass diese Filter nicht wirklich zu 100% funktionieren und es etliche falsche Treffer gibt. Die Fehlerquote steht hierbei in keinster weise im Verhältnis zu wirklichen Urheberrechtsverletzungen und kann im schlimmsten Fall auch als Eingriff in die Meinungsfreiheit gelten.

Selbst der Datenschutz warnt davor! Auf dem YouTube Kanal von der WBS-Kanzlei bringt Rechtsanwalt Christian Solmecke hierzu regelmäßig berichte.


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