Rückblick 5/2019

Krank und The Walking Dead

Krank zu sein ist manchmal sehr angenehm, außer wenn es einem so schlecht geht, dass man am liebsten gar nichts machen möchte – fast wie Montag morgen auf der Arbeit. Da mir soweit die Lust/Kraft am Spielen/Streamen fehlte, habe ich das gemacht, was ich auch als Kind gerne machte, Serien schauen. Nur was soll man gucken? Die Festplatte ist voll mit guten Klassikern, aber auch Amazon Prime lockt mit manch einer guten Serie. Meine Wahl viel letztendlich auf Amazon Prime mit „The Walking Dead“. Die Serie hatte ich bisher noch nie gesehen – auch keine Spoiler – und man hatte mir mal geraten diese zu gucken, da mir ja sowas gefallen müsste. Also gedacht getan, der Serien-Marathon kann beginnen!

Ich hatte mir vorgenommen, nach jeder Staffel eine kleine Zusammenfassung in einem subjektiven Review zu verfassen. Doch, mein Gott ist die Serie schlecht! So schlecht, dass es hier nur im Rückblick erwähnt wird. Ich habe der ganzen Serie drei Staffeln versucht eine Chance zu geben, jedoch wurde es einfach nicht besser. Die folgen starten meist mit kleinen Rückblicken, oder auch bevorstehenden Ereignissen (? hier bin ich mir unsicher), entweder vom Ausbruch oder der Zeit davor. Die Enden sind immer offen und wenn ich hier keinen Serien-Marathon gemacht hätte, wäre ich an verzweifelt; diese sogenannten Cliffhanger machen zwar Lust auf mehr, jedoch wird es hier übertrieben und hat auch soweit keinen Mehrwert. Dies wird nicht nur zwischen den einzelnen Folgen getan, sondern auch zwischen den Staffeln.

Die Figuren sind sehr flach und stereotypisch, jedoch entwickeln sich diese (besonders Rick ), dadurch bekommen diese etwas mehr tiefe, bleiben dennoch uninteressant und teilweise sehr dämlich. Ich hasse Carl . Eigentlich muss man dazu nicht viel mehr schreiben, aber diese Figur ist mit Abstand das nervigste in der Serie. Er benimmt sich dämlich, ist Schuld das einer aus der Gruppe gestorben ist und durchlebt – aus meiner Sicht – keine interessante Entwicklung. Er wird älter, sein Haar schneidet er nicht mehr und er ist etwas brutaler / schießt eher, gerade das letzte ist eigentlich etwas interessantes und auch verständlich, jedoch bei Ihm total fehl am Platz, da er immer noch dieses naive und nervige Benehmen hat. Direkt dahinter gesellt sich Andrea . Sie erinnert mich ein wenig an Holly aus King of Queens und wirkt für mich ziemlich deplatziert (fast hätte Sie Daryl getötet ). Ihr Verhalten ist hier auch sehr naiv und Ihre Entscheidungen sind nicht wirklich nachvollziehbar.

Das Interessante an der Serie war an sich, dass die wandelnden Toten Beißer heißen, anstatt dem uns eigentlich bekannten Namen Zombie. Doch warum heißen die wandelnden Toten in The Walking Dead nicht Zombies? Laut dem Internet wurde mal in irgendeinem Interview verraten, dass die Serie in einem parallelen Universum spielt, wo es keine Filme oder sonstiges mit Zombies gab. Somit ist die gesamte Grundlage nicht vorhanden. Nette Idee, wenn es im Detail auch so umgesetzt wurde. An einer Stelle wo Daryl im Wald nach einem vermissten Mädchen sucht, tötet er ein paar von den Beißern, schneidet Ihnen die Ohren ab und hängt sich diese um den Hals. Dies wird dann auf der Farm mit „Wieso hast du Zombieohren um den Hals hängen“ kommentiert (frei aus dem Gedächtnis). Ein wenig inkonsequent. Wie es im Original ist, kann ich hier leider nicht verraten.

The Walking Dead ist hier für mich dann soweit abgeschlossen und lediglich die Telltale-Reihe wird es nochmal schaffen im Stream aufzutauchen.

Durch die Krankheit sind auch entsprechend die Streams ausgefallen, lediglich der Stream am Freitag mit dem Pixelpokal zusammen ging auf der lokalen Welt weiter.


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