Retromontag 8/2019: Game Boy Sammlung

All the Boy's in da hood

Am Retromontag habe ich in der Vergangenheit hin und wieder mal teilgenommen, über Twitter und auch Instagram. Ich wollte schon seit längerem diese Themen auch direkt im Blog behandeln, nur hat es sich eher selten gepasst. Ich hoffe mal, dass sich dieses jetzt auch ändern wird und ich öfters dazu kommen werde darüber zu schreiben. Start machen erstmal meine Game Boys.

Die Game Boy Reihe gehört zu meinen absoluten Lieblingen. Mit diesen bin ich aufgewachsen und auch heute begleiten mich die Klassiker regelmäßig an diversen Orten. Meinen ersten Game Boy – einen Game Boy Pocket in Blau – besitze ich leider nicht mehr. Was mit diesem passiert ist, kann ich auch nicht sagen. Dieser war einfach irgendwann weg. Als Ausgleich habe ich mir dann über die Jahre selber eine Sammlung angelegt welche stetig wächst und mir immer mehr Freude macht.

Game Boy

Den Classic – also den ersten, ursprünglichen – Game Boy habe ich persönlich nie als Kind besessen, sondern hin und wieder von meinen älteren Geschwistern zum Spielen bekommen. Die Auswahl der Spiele war gering und konnte auch über den Super Game Boy am Fernseher gespielt werden. Zu meinen liebsten Spielen gehörte Tetris, Alleyway und Kirby’s Dreamland. Dies waren auch fast die einzigen Spiele, welche wir dafür besaßen. Die richtigen „Kultspiele“ folgten dann eher über Freunde vom Ausleihen oder im Nachhinein durch Zukäufe von diversen Quellen.

Meine erste Anschaffung war – wer hätte es bei der langen Einleitung für möglich gehalten – eben der Classic Game Boy, welchen ich nie Besaß. Den Handheld bekam ich über eBay Kleinanzeigen zusammen mit dem Four Player Adapter, der Game Boy Camera und dem Game Boy Printer (Inklusive Papier). Da der Verkäufer noch ein Spiel (12 in 1) herumliegen hatte, wanderte dies auch direkt in meinem Besitz. Der Preis war einfach unschlagbar und ich bereue es keine Sekunde hier zugeschlagen zu haben.

Gerät Nummer 2 bekam ich von einem Bekannten geschenkt, der ein wenig ausgemistet hat und seinen alten Game Boy nicht mehr braucht. Dadurch dass wohl noch alte Batterien im Gerät waren, sind diese ausgelaufen und haben die Kontakte für die Batterien arg beschädigt. Wenn ich Glück habe, dann bleibt es bei diesem kleinen Schaden und ich kann diesen als Ersatz verwenden.

Nichtsdestotrotz müssen mal beide Geräte dringend gesäubert werden.

Game Boy Color

Dieses grüne Schmuckstück bekam ich bei uns im Ort auf dem Flohmarkt. Der Preis für den Game Boy Color empfand ich als „in Ordnung und fair“. Da ich regelmäßig bei dem Händler meine Retrospiele hole, bekomme ich hier und da auch ein paar Rabatte, aber „leben und leben lassen“ ist hier ein passendes Motto, denn egal wie weit er vom Preis runter geht, Verlust macht er nie. Solange ich preislich zufrieden bin, möchte ich auch kein Preisdumping betreiben. Erfreuen tut mich hier vor allem The Legend of Zelda: Link’s Awakening DX, auch wenn die grandiose Übersetzung von Claude M. Moyse hier nicht mehr vorhanden ist.

Game Boy Advance SP

Auch diesen Game Boy besitze ich 2 mal (nicht im Bild). Den Game Boy Advance SP in der Tribal Sonderedition konnte ich mit Metalkoffer und Ladekabel am selbigen Flohmarkt bekommen, wie auch den Color. Das Zweitgerät gab es von einem Verwandten ohne Zusätze geschenkt. Leider defekt, der Akku ist hier aufgebläht und wurde bevor größere Schäden entstehen (Auslaufen, Explodieren) sofort entsorgt. Aktuell bin ich hier noch auf der Suche nach einem passenden Ersatz-Akku. Auf Amazon habe ich zwar einen gefunden, jedoch passt dieser nicht ganz in vorgesehene Stelle; experimentelle Schleifarbeiten wollte ich vorerst nicht in Betracht ziehen.

Game Boy Mini BittBoy

Ähnlich wie NES und SNES Classic Mini von Nintendo war auch der BittBoy für mich eher ein Modeprodukt. Vor dem Kauf lag die Vermutung nahe, dass die Spiele (Famicom und NES; einmal 129, einmal 300) eher schlecht als recht sind. Leider hatte ich recht. Dieses unlizenzierte Produkt hat nicht nur schlechte ROM-Kopien von den guten Spielen, sondern diverse sehr schlechte Spiele vom NES. Es fehlten hier einfach die Klassiker um die beiden Handhelds hervorstechen zu lassen. Der Punkt von fehlenden Lizenzen für die Spiele ist obsolet, da es sich hier um ein Asiatisches „Fake“-Produkt handelt und man sich generell andere Sorgen machen müsste.

Im Stream hatte ich hier aber halbwegs Spaß und habe mich und manchen Zuschauer mit einigen Spielen gequält. Dank „Klinke zu Chinch“-Ausgang für Audio und Video, musste nicht allzuviel herumgebastelt werden um das Bild übertragen zu können.

Peripherie

Für die Handheld Reihe von Nintendo gab es diverse Peripherie, weniges besitze ich auch, mehr ist fast nicht nötig!

Game Boy Camera

Die Kamera war seinerzeit die kleinste Digitalkamera der Welt. Die Werbung versprach nicht nur Fotografie, sondern Funtografie (wenn es nicht so schrecklich aussehen würde, würde ich die Buchstaben bunt machen und auf und ab springen lassen – in Comic Sans). Selber habe ich ein paar Bilder gemacht und bin sehr zufrieden. Am liebsten würde ich diese Kamera mit seinen vier Graustufen auch als Webcam nutzen. Eines Tages vielleicht…

Game Boy Printer

Was bringen einem Bilder, wenn man diese niemanden zeigen kann? Nichts! Deswegen gibt es hierfür passenderweise auch einen Drucker. Der Game Boy Printer ist nicht nur für die Game Boy Camera da, mit Ihm lassen sich auch „wichtige“ Dokumente wie der Auszeichnung von Pokemon wenn alle 150 Pokemon gefangen sind, und Fotos aus The Legend of Zelda: Link’s Awakaning ausdrucken.

Four Player Adapter

Auf dem Schulhof wäre ich damit der King, jetzt besitze ich es halt. Der Four Player Adapter war für einige Spiele perfekt um gegen Freunde in Spielen anzutreten. Auch zu zweit zum Pokemon tauschen konnte man Ihn nutzen.

Spiele?

Spiele habe ich für die Geräte eine ganze Menge. Diese werde ich mir aber für einen anderen Retromontag aufheben, manche sogar etwas intensiver behandeln.


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