WMF: SEO-Plugins für WordPress – überflüssig oder sinnvoll?

Wer suchet, der findet!

Jeder hat es gehört, viele sind mit dabei, aber die Wenigsten wissen was genau es ist. Die Rede ist von SEO. So ein Thema lässt sich nicht in zwei Sätze fassen, alles zu beleuchten und Haarklein zu präsentieren würde eine Ewigkeit dauern. Trotzdem habe ich versucht mein gesammeltes Wissen zusammen zutragen und es hier zu Präsentieren.

Vor kurzem lebten wir in einer Zeit, wo sich alles um das Thema SEO bewegte. Allerdings waren diese Themen eher oberflächlich, jeder wollte – und will es immer noch – bei Google und Co. (ja, es gibt noch andere) an die Spitze kommen. Wie man allerdings an den begehrten Platz kommt wusste keiner, so sind auch Irrtümer entstanden (welche heute noch weit verbreitet sind) und auch Black-Hat-SEO (Verbesserung der Platzierung durch Lücken im System ausnutzen; nicht erlaubt, wird von den Suchmaschinen meist mit Ausschluss bestraft) hat zugenommen. Der Webmasterfriday-Blog (www.webmasterfriday.de/blog/seo-plugins-fuer-wordpress-ueberfluessig-oder-sinnvoll) hat sich bei dem umfangreichen Thema auch etwas kurz gehalten und stellt die Frage nach einem/dem WordPress Plugin. Ich werde hier ein bisschen über WordPress hinausgehen und das, was ich weiss,weitergeben. Erwähnt sollte auch werden, dass ich kein SEO-Experte bin, ich hatte mich mal vor etwas längerer Zeit dem Thema angenommen, also das übliche „Alle angaben sind mit Vorsicht zu genießen und ohne Gewähr“.

Fragerunde!

Was ist SEO? SEO (Search Engine Optimization; z. Dt. Such-Maschinen-Optimierung) sind Maßnahmen für Webseiten zur besseren Sichtbarkeit in Suchmaschinen (Ranking). Diese Maßnahmen passieren vorwiegend auf der eigenen Seite (Onpage-Optimierung). Das fängt schon bei/vor der Erstellung der eigentlichen Seite an, nämlich im Code (HTML). Dabei wird die Gestaltung vorerst komplett außer acht gelassen und man fängt an die Seite zu „ordnen“. Anschließend macht man sich an den Inhalt; Texte, Bilder, Überschriften und Verlinkungen müssen aufbereitet werden, nicht für die Suchmaschine, sondern für den Besucher. Meta-Informationen sollten auch nicht fehlen, auch wenn Google das nicht mehr wertet, werden diese Daten an anderer Stelle benötigt (Meta-Suchmaschinen, Suchmaschinen Auszug -> Meta-Description; Personen Verknüpfung über den Meta-Author). Sollte dies alles berücksichtigt werden, geht es an die Gestaltung. Hier sollte man in Richtung Barrierefreiheit denken und Responsive Design nicht vergessen. Wenn die eigene Seite nach allen Kriterien fertig ist, geht es außerhalb weiter (Offpage-Optimierung). Hier ist als einfaches Beispiel der Backlink zu nennen. Nichts anderes erreiche ich hier mit diesem Artikel über die Blogparade; ich setze einen Link zu WMF und bekomme durch Trackbacks und Pingbacks einen Link zurück. Von der Suchmaschine wird dieses dann registriert und mit aufgenommen. Allerdings sollte man es nicht übertreiben, eine gesunde Mischung zwischen Inhalt und Links müsste gegeben sein. Weiter ginge es dann natürlich mit den Sozialen Medien, auch hier sollte man nicht wahllos nur Links zu seinen Artikeln setzen. Damit wurde das Thema eigentlich nur grob angeschnitten. SEO fängt ganz am Anfang an und hört nicht wirklich auf, überall kann man was verbessern und regelmäßig kommen neue/bessere Richtlinien zum Einsatz.

Was ist SEO nicht? Google, Google Platz 1, Garantie auf höchste Platzierung im Internet, eine Marketing Kampagne, ein Programm, welches man einmal aufspielt…

Braucht man überhaupt ein SEO-Plugin für WordPress? Ja und nein. Wenn das Theme nicht zu hundert Prozent auf SEO abgestimmt ist (Struktur, aufbau, erweiterte Funktionen, …), empfiehlt es sich ein Plugin zu verwenden, was einem bei diversen Sachen unterstütz oder auch hier und da einen Handgriff abnimmt.

Welche Vorteile bietet so ein Plugin? Durch ein Plugin, kann man sich einiges an Arbeit und Zeit sparen. Themes müssen nicht komplett umgeschrieben werden und auch Laien können mit etwas Einarbeitung umgehen und gute Ergebnisse erzielen.

Welche Möglichkeiten habe ich, die WordPress nicht schon hat? Das kommt ganz darauf an. WordPress gilt zwar als SEO-Freundliches CMS, aber abgesehen von der Einstellung für die Privatsphäre und der Permalink Struktur ist nicht viel gegeben (man mag mich bitte Korrigieren). Viel macht das Theme aus, vor allem die Funktionen und der Aufbau der Ausgabe.

Hast du ein SEO-Plugin installiert? Anfangs ja, aber da ich damit nicht wirklich umgehen konnte und mir diverse Vorteile nicht gegeben waren habe ich es nicht verwendet. Wenn ich im Bereich SEO etwas verbessere, mache ich das meist direkt an dem Theme. Dadurch, dass ich dieses von der Pieke auf selber geschrieben habe, weiss ich genau, wo ich was ändern kann.

Welches Plugin war das? Yoast SEO, welches soweit ein super Plugin ist (wurde bei einigen Projekten von mir verwendet). Dies wurde mir damals in verschiedenen WordPress-Communitys empfohlen und ich kann dies auch nur so weitergeben, wenn das Theme nicht wirklich angepasst ist. Ausprobieren schadet auch nicht.

Wie ist dein Ranking bei Google oder überprüfst du das nicht? Mein ranking bei Google ist eine sehr gute Frage. Mit dem Blog hatte ich es am Anfang irgendwann mal überprüft (vor der „Neueröffnung“), aber persönlich finde ich es eher uninteressant, da ich den Blog eher Privat verwende und es mir soweit Spaß macht zu schreiben, ist es mir auch egal ob der Beitrag von einer Person oder von tausenden gelesen wird.

Lohnt es sich für SEO Geld zu investieren? Im gewerblichen Bereich definitiv ja. Dadurch dass man von Kunden angewiesen ist, sollte man auch einen Internet-Auftritt haben, welcher gut gelistet ist. Dies bringt mehr Seitenbesucher (in der Theorie) ein und mehr Besucher heißt auch mehr potenzielle Kunden die ich erreichen kann.

Fazit: SEO ist zwar wichtig um gut gelistet zu sein, aber am Wichtigsten ist es, seinen Lesern guten Inhalt zu bieten. Alles vernünftig aufbereitet um möglichst eine große Masse anzusprechen. Kurz und knapp lautet mein Motto: Mehr um den Leser kümmern, als alles auf die Suchmaschine setzen.


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