WMF: Affiliate-Plugins zum Geld verdienen im Blog

Money money money must be funny

Viele dürften es kennen oder haben sicherlich darüber nachgedacht mit dem eigenen Blog / der eigenen Webseite Geld zuverdienen. Dabei wird dann natürlich auf den großen Hauptgewinn spekuliert. Enttäuscht wird man dann schnell, wenn man in der Realität weider ankommt und merkt, dass dies doch nicht so leicht ist.

Blogger, Foren-/Webseitenbetreiber, Podcaster oder YouTuber… Jeder trägt seinen Teil im Internet bei und möchte dafür in irgendeiner Weise entlohnt werden. Manch einen reicht hier schon ein „Gefällt mir“ oder Kommentar, andere würden es gerne in der Kasse klingeln hören. Beim Webmasterfriday-Blog (www.webmasterfriday.de/blog/affiliate-plugins-zum-geld-verdienen-im-blog) dreht sich heute alles um das Geld aus dem Internet.

Persönlich gehöre ich (mit diesem Blog) zu den ersteren, ich freue mich über Feedback bei Beiträgen und würde es super finden, wenn der Blog von mehr als eine Person besucht wird. Dies soll aber nicht heißen, dass ich nicht darüber nachgedacht habe auch mal mit den Inhalten Geld zuverdienen.

Google AdSense, Spenden über PayPal oder Partnerprogramme von Amazon/eBay und co., alle versprechen den einfachen Einbau und eine unkomplizierte Art, mit den eigenen Inhalten Geld zu verdienen. Dies stimmt wenn man wirklich nur von der Funktion an sich ausgeht. Viel interessanter ist die Anmeldung und Nutzung der Dienste hinter dem Vorhang. Hier empfiehlt es sich die AGB jeweils durchzulesen und alles Wahrheitsgemäß auszufüllen. Nach der Anmeldung wird man dann meist freigeschaltet und dann beginnt die eigentliche Arbeit, die Einbindung der sogenannten Affiliate-Links. Hier hat man dann die Wahl zwischen verschiedenen Möglichkeiten. Entweder man bindet es direkt über einen Link ein, verwendet ein Plugin, geht den Weg über iframes oder scripted sich selber eine individuelle Lösung.

Ist nun alles fertig kann der Euro rollen, man merkt förmlich wie das Bankkonto anschwillt und man sich vor Geld retten kann oder? Hier kommt das Problem. Abgesehen davon, dass man erstmal eine hohe Besucherquote haben müsste, müssen einnahmen in Deutschland versteuert werden. Viele vergessen dies und sind dann nicht mehr so glücklich, wenn das Finanzamt zweimal klingelt. Im schlimmsten Fall begeht man Steuerhinterziehung und das wird dann richtig teuer.

Fragerunde!

Hast du schon daran gedacht, solche Plugins zu nutzen? Nicht nur nachgedacht. Anfangs hatte ich mich beim Amazon Partnerprogramm angemeldet und hatte auf meiner Uralt-Seite auch den Shop dazu eingebunden. Ergebnis war natürlich, dass darüber nicht gekauft wurde, weil die Seite an sich kaum Besucher hatte. Andere Programme hatte ich soweit nicht genutzt, da ich Werbung generell als störend empfinde und ich auch selber Adblocker verwende (bei manchen Seiten schalte ich diesen aus um die Betreiber zu unterstützen).

Mit welchen hast du gute Erfahrungen gemacht – und welche sind nicht so gut gelaufen? Da ich wie oben schon erwähnt lediglich das Amazon Partnerprogramm hatte, trifft hier beides zu. Die Anmeldung war soweit unkompliziert (abgesehen von den AGB), die Freischaltung verlief reibungslos und ist nach kurzer Zeit erfolgt und auch das Einbinden war recht einfach. Hier stand mir damals eine Framelösung zur Verfügung. Heute würde ich natürlich alles via API-Schnittstelle und jede menge Code einbinden. Nicht gut gelaufen ist dafür das Ergebnis, aber was erwartet man, wenn man einen Blog betreibt wo nur jeden zweiten Monat ein Beitrag erscheint.

Worauf sollte man bei der Wahl von Affiliate-Plugins achten? AGB. Klingt zwar doof, aber lest euch die AGB des jeweiligen Anbieters durch. Dort stehen viele interessante Sachen, worauf man achten sollte, bzw. was die nicht so gerne Sehen. Das Amazon Partnerprogramm hatte bei der Anmeldung auch gefragt, ob andere Partnerprogramme verwendet werden. Ob bei einer Angabe von z.B. eBay einen Nachteil hat weiß ich nicht. Wichtig ist auch das Thema Sicherheit. Es gibt nichts schlimmeres als wenn man ein Plugin einbaut und dies unsicher ist. Abmahnung ist hier garantiert!

Ist das Ganze technisch sehr kompliziert – oder kann man es auch als Normalsterblicher Hobby-Blogger einfach nutzen? Kompliziert eher weniger, sondern komplex. Meist gibt es verschiedene Wege der Einbindung. Bei den größeren CM-Systemen ist so eine Lösung fast immer zu finden, manchmal direkt vom Anbieter. Ansonsten bleibt noch die klassische ifram-Methode oder schlaflose Nächte bei der Programmierung für eine eigene Angepasste Lösung. Für WordPress gibt es soweit für alles eine passende Lösung, somit können sogar unerfahrene Anwender dies benutzen.

Fazit: Geld im Internet zu verdienen ist heutzutage kein Hexenwerk mehr, aber ein Kinderspiel ist es auch nicht. Wer ernsthaft darüber nachdenkt mit Amazon, eBay, Google oder PayPal sich die Urlaubskasse etwas aufzupeppen sollte mit seinem Steuerberater oder ähnlichen Reden. Nichts ist schlimmer als wenn man Geld verdient und es durch Unwissenheit wieder verliert. Auch sollte man sich im Klaren sein, dass Werbung auf manche Benutzer abschreckend wirkt oder diese durch Browser-Plugins wie einem Adblocker erst gar nicht existiert. Hier auch ein kleiner Appell an alle Adblock-Nutzer: Wenn Ihr regelmäßig Seiten besucht, welche kostenlose Inhalte anbieten, seid so Fair und schaltet den Blocker aus.


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